Nina Eisenhardt, hochschulpolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion, anlässlich der Pressemitteilung von Wissenschaftsminister Gremmels:
„Die Reaktion von Wissenschaftsminister Gremmels auf die Presseberichterstattung der letzten Tage zu Kürzungsplänen und Strukturreformen an der Goethe Universität Frankfurt lässt mich sprachlos zurück. Natürlich gibt es neben den vorgeschlagenen Kürzungen auch Überlegungen zu Strukturreformen. Aber zu behaupten, die geplanten Kürzungen von 60 Professuren hätten nichts mit den Kürzungen in der Hochschulfinanzierung des Landes zu tun, ist entweder Ausdruck von Unehrlichkeit oder Ignoranz. In der Kalkulation des Ministers fehlen die Tarif- und Kostensteigerungen, die eben diese Einschnitte notwendig machen. Dabei hat er offenbar bei seinen gestrigen Gesprächen in Gießen doch endlich zugegeben, dass der Hochschulpakt angesichts der massiven Kostensteigerungen beim Personal zu realen Kürzungen führt. Diese Ehrlichkeit würde ihm im Zusammenhang mit massiven Personalkürzungen an der Universität Frankfurt auch gut zu Gesicht stehen.“
